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Liebe Leserin, Lieber Leser,
unser Motto bei der Vorbereitung der September-Ausgabe unserer Supplementa Monatsnews war „gesund und entspannt — aber natürlich!”
Dem entsprechend möchten wir Ihnen in diesem Monat eine Reihe pflanzlicher Wirkstoffe vorstellen, die sich bei stressbedingter Leistungsschwäche, depressiven Verstimmungen, hormonellen Störungen oder Prostatabeschwerden bewährt haben.
Für alle, denen ein gepflegtes und natürliches Auftreten ebenso wichtig ist wie Ihre innere Stärke und Vitalität, beschreiben wir im Hauptartikel dieser Ausgabe, welche Nährstoffe unverzichtbar für volles, seidig glänzendes Haar sind.
Wir wünschen Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen!
Ihr Felix Henrichs und das gesamte Supplementa-Team
Gesunde Haare dank ausgewählter Nährstoffe!
ACHTUNG: Eine aktuellere, inhaltlich überarbeitete und ergänzte Fassung dieses Beitrags finden Sie unter:
Rosenwurz für mehr Lebensfreude
Achtung: Einen aktuelleren, gründlich überarbeiteten Text zu diesem Thema finden Sie unter:
Die gutartige Prostatavergrösserung
Es ist wie immer im Leben: Über körperliche Vorgänge macht man sich keine Gedanken, solange sie einwandfrei funktionieren. Treten aber Probleme auf, wird einem bewusst, wie selbstverständlich manche Dinge hingenommen werden. So eine Sache ist es mit dem Wasserlassen beim Mann: man macht sich nie Gedanken darüber und dann auf einmal geht es nicht mehr richtig! Meist steckt eine gutartige Prostatavergrößerung dahinter. Prostatabeschwerden sind für viele Männer extrem unangenehm, da sie sich in der Lebensqualität stark eingeschränkt fühlen. Positiv ist, dass es wirkungsvolle Extrakte aus Pflanzen gibt, die die Symptomatik einer Prostatavergrößerung deutlich erleichtern können.
Symptome
Eine gutartige Prostatahyperplasie („Benigne Prostatahyperplasie“= BPH) ist ein typisches und chronisches Altersleiden der Männer. Etwa 50% der Männer über 50 und 80% der Männer über 80 sind betroffen. Die Häufigkeit und die Beschwerden nehmen mit steigendem Alter zu. Zu den möglichen Symptomen gehören:
- Harndrang
- Verzögerung bei Beginn der Harnentleerung
- Pressen zur Ingangsetzung des Harnflusses
- Schwacher Harnstrahl, Harnstottern
- Schmerzen und Brennen während des Wasserlassens
- Gefühl einer unvollständig entleerten Blase
- Nachtröpfeln, Überlauf- oder Drang-Inkontinenz
- Häufige Harnentleerung bei Tag und bei Nacht
Was ist eine gutartige Prostatavergrößerung?
Die Vorsteherdrüse (Prostata) ist eine kleine, etwa Kastanien große Drüse, welche die Harnröhre beim Mann wie ein Ring umschließt. Wenn das Drüsengewebe in der um die Harnröhre liegenden Zone der Prostata gutartig wuchert und sich die Prostata somit weiter vergrößert, liegt eine benigne Prostatahyperplasie vor. Dabei übt das wuchernde Gewebe zunehmend Druck auf die Harnröhre aus, was deren Verengung und somit Probleme beim Wasserlassen verursacht.
Bei der krankhaften Vergrößerung der Prostata spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Im normalen Alterungsprozess des Mannes finden viele spezifische Veränderungen im Hormonhaushalt statt. Laufen diese Veränderungen nicht in einem harmonischen Gleichgewicht ab, so kann es zu einer Stoffwechselstörung kommen, die die Zunahme eines bestimmten männlichen Hormons, Dihydrotestosteron, in der Prostata auslöst. Man nimmt an, dass dieses Hormon für die exzessive Vermehrung der Prostatazellen, die zu einer Vergrößerung der Drüse führen, verantwortlich ist.
Ein anderes Hormon, das Prolactin, das mit zunehmenden Alter des Mannes verstärkt in der Prostata produziert wird, begünstigt ebenfalls die Bildung von Dihydrotestosteron. Der Prolactinspiegel in der Prostata erhöht sich durch Alkoholgenuss, aber auch durch Stress.
Pflanzliche Hilfe
Durch eine konsequente Therapie kann das Fortschreiten der BPH verlangsamt oder sogar gestoppt werden. Besonders 3 Wirkstoffe haben sich bei einer gutartigen Prostatavergrößerung bewährt: die Sägepalmenbeere, die Rinde des Pygeum-Baums und die Kürbiskernsamen.
Das Öl der Sägepalmenbeeren, vielmehr die darin enthaltenen Phytosterole, hemmen die Bildung des Hormons Dihydrotestosteron. Dies führt langfristig dazu, dass das unkontrollierte Wachstum der Prostata gestoppt wird. Beschwerden, wie häufiger Harndrang, ein abgeschwächter Harnstrahl und das Nachträufeln werden gelindert.
Extrakte aus der Rinde des afrikanischen Pflaumenbaums (Pygeum africanum) wirken in ähnlicher Weise. Das Harz dieses Baumes enthält ebenfalls Phytosterole, insbesondere Beta-Sitosterole, die zwei Enzyme hemmen können. Zum einen die 5-alpha-Reduktase (Umwandlung von Testosteron zu Dihydrotestosteron = DHT) und die Aromatose (Umwandlung zu Estradiol). Sowohl DHT und Estradiol stimulieren das Wachstum der Prostata.
Auch Kürbiskernsamen zeigen sich traditionell hilfreich bei Harnbeschwerden im Rahmen einer BPH sowie Reizblase. Im Zuge der Ausbildung der BPH kommt es zu Veränderungen und Fehlfunktionen im Hormonhaushalt. Auch Kürbiskernsamen hemmen die daran beteiligten Enzyme und wirken so einer durch Testosteron vermittelten Stimulation des Prostatawachstums entgegen. Beschwerden, wie verzögertes und häufiges Wasserlassen, Restharngefühl, abgeschwächter Harnstrahl oder Harninkontinenz, werden gebessert. Zudem wird die Blasenmuskulatur gestärkt, der Blasentonus reguliert und die Austreibungskraft gesteigert.
Fazit
Mit der Einnahme einer standardisierten Mischung dieser Pflanzenextrakte können Männer, die an einer gutartigen Vergrößerung der Prostata leiden, deutliche Erleichterung erfahren. Zur nachhaltigen Verbesserung des persönlichen Lebensgefühls!

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