Basenpulver ist eine gezielte Kombination aus basischen Mineralstoffen und Spurenelementen, die dazu dient, den Säure-Basen-Haushalt des Körpers zu regulieren. In einer modernen Ernährung, die häufig reich an tierischem Eiweiß, Zucker, Weißmehl und industriell verarbeiteten Produkten ist, entsteht leicht eine latente Übersäuerung – auch „metabolische Azidose“ genannt. Basenpulver wird eingesetzt, um überschüssige Säuren zu neutralisieren und die körpereigenen Puffersysteme zu unterstützen.
Die Zusammensetzung eines hochwertigen Basenpulvers umfasst in der Regel eine Mischung aus Natriumhydrogencarbonat, Kaliumcitrat, Magnesiumcitrat, Calciumcarbonat, Zink, Selen sowie manchmal auch Kieselsäure oder Pflanzenextrakte. Die enthaltenen Mineralstoffe werden in leicht resorbierbarer Form angeboten – meist als Citrate oder Carbonate –, um eine optimale Bioverfügbarkeit zu gewährleisten.
Die Wirkung beruht darauf, dass diese basischen Mineralien Säuren im Körper neutralisieren und so den pH-Wert im Blut, Gewebe und Urin stabilisieren. Besonders wichtig ist dies für Organe wie Leber, Nieren und Lunge, die maßgeblich an der Säureausscheidung beteiligt sind. Eine ausgewogene Säure-Basen-Balance ist Voraussetzung für einen funktionierenden Stoffwechsel, stabile Energieversorgung, gesunde Zellfunktionen und effektive Entgiftung.
Zu den typischen Symptomen einer chronischen Übersäuerung zählen Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Muskelschmerzen, Konzentrationsprobleme, Hautirritationen, Sodbrennen, Gelenkbeschwerden und eine erhöhte Infektanfälligkeit. Langfristig kann ein unausgeglichener Säure-Basen-Haushalt die Entstehung von Osteoporose, Nierensteinen, Rheuma oder chronisch-entzündlichen Erkrankungen begünstigen. Basenpulver kann hier einen regulierenden und präventiven Beitrag leisten.
Besonders empfohlen ist die Anwendung bei einer säurelastigen Ernährungsweise, intensiver körperlicher Belastung (Sport, Muskelkater), bei chronischem Stress oder während Fastenkuren. Auch bei der Entsäuerungstherapie nach Dr. med. Max Otto Bruker oder im Rahmen ganzheitlicher Detox- und Ausleitungskonzepte ist Basenpulver ein zentrales Mittel zur Unterstützung.
Die Anwendung erfolgt meist ein- bis dreimal täglich, idealerweise zwischen den Mahlzeiten oder abends vor dem Schlafengehen. Ein gehäufter Teelöffel (ca. 3–5 g) wird in stillem Wasser aufgelöst und langsam getrunken. Während der Einnahme sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (mind. 2 Liter Wasser pro Tag) geachtet werden, um die Ausleitung über Nieren und Haut zu fördern.
Basenpulver ist in der Regel gut verträglich. In Einzelfällen können bei zu hoher Dosierung Durchfall, Blähungen oder leicht erhöhter Blutdruck (durch Natriumverbindungen) auftreten. Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion, Bluthochdruck oder bestimmten Medikamenten (z. B. Diuretika) sollten die Einnahme mit einem Arzt abstimmen.
Basenpulver ist ein bewährtes Mittel zur inneren Balance, Regeneration und Gesundheitsvorsorge. Es unterstützt die Puffer- und Ausscheidungssysteme des Körpers, fördert das allgemeine Wohlbefinden und kann die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit spürbar verbessern – besonders dann, wenn Ernährung und Lebensstil den Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht gebracht haben.